Warum schlechte Maklerfotos zum Running Gag wurden
· Bonjour Immo · 3 Min. Lesezeit
Schlechte Maklerfotos kosten Anfragen, nicht nur Ansehen. Der Beitrag zeigt, warum Handyfotos scheitern, warum Photoshop und Canva für Solo-Makler selten die Lösung sind und wie ein Häkchen-Workflow inklusive virtuellem Home Staging schneller zu einheitlichen Exposé-Fotos führt.

Schlechte Maklerfotos sind in Deutschland und international so verbreitet, dass sie mittlerweile eine eigene Unterhaltungsindustrie hervorgebracht haben. Der Schotte Andy Donaldson sammelte auf seinem Blog jahrelang die schlimmsten Immobilienfotos der Welt – von Sofas, die aussehen wie Tetris-Puzzle, bis zu Spiegel-Selfies mittendrin im Angebot. Das Ergebnis: ein Buch, mehrere Millionen Blog-Besucher und ausführliche Berichterstattung unter anderem bei Handelsblatt, WELT und stern.de.

Andy Donaldson hat nicht nur ein Blog über schlechte Immobilienbilder veröffentlicht, sondern auch noch ein Buch.
Das ist lustig zum Durchblättern – aber es ist Ihr Geschäft, wenn es Ihr eigenes Exposé ist, das als nächstes Negativbeispiel geteilt wird. Wie die WELT richtig anmerkt: In einer Wohnungsanzeige sollten Fotos vor allem aussagekräftig sein und das Interesse potenzieller Käufer oder Mieter wecken. Genau das leisten unscharfe, schiefe oder überbelichtete Handyfotos nicht.
Das eigentliche Problem: verlorene Anfragen, nicht nur peinliche Bilder
Als Einzelmakler sind Sie meistens gleichzeitig Fotograf, Texter und Verhandlungsführer. Die Realität sieht oft so aus:
- Die Fotos kommen direkt von der Handykamera und wirken flach, dunkel oder schief – für ein aufwendiges Bearbeitungsprogramm bleibt schlicht keine Zeit.
- Ein Fotograf oder Designer für jedes neue Inserat zu buchen, kostet Geld und Tage, die Sie nicht haben, wenn ein Objekt schnell online muss.
- Wer stattdessen mit ChatGPT oder Canva improvisiert, bekommt ohne Design-Erfahrung oft uneinheitliche, unprofessionell wirkende Ergebnisse – und verliert dabei noch mehr Zeit mit Herumprobieren.
Das Resultat ist immer dasselbe: Interessenten scrollen weiter, bevor sie überhaupt Lage, Grundriss oder Preis wahrgenommen haben. In einem wettbewerbsintensiven Markt bedeutet jede Verzögerung bei der Veröffentlichung zusätzlich einen Sichtbarkeitsnachteil gegenüber Kollegen, die schneller online sind.
Warum Photoshop, Canva & Co. für Solo-Makler oft die falsche Lösung sind
Die naheliegende Antwort auf schlechte Fotos ist meistens: „Dann lerne ich eben ein Bearbeitungsprogramm.“ In der Praxis scheitert das an drei Dingen:
- Zeit. Photoshop- oder Canva-Kenntnisse aufzubauen dauert, und diese Zeit fehlt zwischen Besichtigungen, Anrufen und Vertragsvorbereitung.
- Kosten. Abonnements pro Arbeitsplatz summieren sich schnell, besonders wenn mehrere Makler im Büro eigene Zugänge brauchen.
- Konsistenz. Jeder Makler bearbeitet Fotos anders – oder gar nicht –, wodurch die Außendarstellung des Büros uneinheitlich wirkt.
Wer mehr zu den Grenzen klassischer Bearbeitungstools erfahren möchte, findet Details im Beitrag Warum das Bearbeiten von Immobilienfotos Sie jede Woche Zeit kostet sowie in den Vergleichen zu Canva und Photoshop.
Die schnelle Lösung: Hochladen, Häkchen setzen, fertig
BonjourImmo wurde genau für dieses Problem gebaut: Sie laden die frisch geschossenen Fotos einer Immobilie hoch, wählen per Kontrollkästchen die gewünschten Bearbeitungsschritte aus – zuschneiden, aufhellen, Banner und Logo hinzufügen, virtuelles Home Staging – und erhalten fertige, mit Ihrem Branding versehene Bilder zurück. Keine Einweisung, kein Abonnement, keine überladene Symbolleiste, durch die Sie sich erst durchklicken müssen.
Damit entfällt der Umweg über Fotografen, Designer oder wochenlanges Einarbeiten in Bearbeitungssoftware. Der Workflow ist deutlich schneller als die manuelle Arbeit in ChatGPT oder Canva und aktuell kostenlos nutzbar, solange sich das Werkzeug in der Testphase befindet.
Für Büros mit mehreren Maklern bedeutet das außerdem: ein standardisierter Ablauf sorgt dafür, dass jedes Inserat demselben Markenbild entspricht, unabhängig davon, wer die Fotos hochgeladen hat. Niemand muss dafür neu geschult werden.
Was virtuelles Home Staging zusätzlich bringt
Leere oder unaufgeräumte Räume sind ein weiterer Klassiker unter schlechten Maklerfotos. Virtuelles Home Staging füllt solche Räume digital mit passenden Möbeln, ohne dass ein Stager anreisen oder echtes Mobiliar bewegt werden muss.
Mehr dazu, wann sich das für deutsche Makler lohnt, lesen Sie im Ratgeber Virtuelles Home Staging.
So verbessern Sie Ihr Exposé konkret
- Licht korrigieren. Zu dunkle oder überbelichtete Räume wirken kleiner und ungepflegter, als sie sind.
- Geraderücken und zuschneiden. Schiefe Linien und störende Bildränder lenken vom eigentlichen Raum ab.
- Konsequent branden. Logo und Banner sollten auf jedem Bild an derselben Stelle erscheinen, damit Ihr Auftritt wiedererkennbar wird.
- Leere Räume füllen. Virtuelles Staging hilft Interessenten, sich die Nutzung eines Raumes vorzustellen.
Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung dazu finden Sie im Ratgeber Immobilienfotos bearbeiten und, speziell für Hinweisbanner, unter VERKAUFT-Banner auf Immobilienfotos.
Häufige Fragen
- Warum sehen meine Immobilienfotos vom Handy aus so unprofessionell aus?
- Handykameras belichten Innenräume oft ungleichmäßig und fangen Perspektiven schief ein, weil kein professionelles Licht-Setup und kein Weitwinkel-Ausgleich vorhanden ist. Ohne Nachbearbeitung wirken selbst gut geschossene Fotos deshalb flach oder amateurhaft.
- Muss ich Photoshop oder Canva lernen, um bessere Maklerfotos zu bekommen?
- Nein. Werkzeuge wie BonjourImmo funktionieren über einen einfachen Hochladen-und-Auswählen-Workflow: Sie setzen Häkchen bei den gewünschten Bearbeitungen wie Zuschnitt, Aufhellung, Logo oder Staging, ohne sich vorher in eine komplexe Oberfläche einarbeiten zu müssen.
- Lohnt sich ein Fotograf für jedes einzelne Inserat als Einzelmakler?
- Das kostet regelmäßig Zeit und Geld, die bei jedem neuen Angebot erneut anfallen. Eine schnelle Bildbearbeitung der selbst geschossenen Fotos kann diesen Aufwand für viele Objekte ersetzen, ohne auf professionell wirkende Ergebnisse zu verzichten.
- Wie sorge ich dafür, dass alle Makler in meinem Büro einheitliche Fotos liefern?
- Ein standardisierter Bearbeitungsworkflow mit denselben Einstellungen für Zuschnitt, Helligkeit, Banner und Logo sorgt dafür, dass jedes Inserat demselben Markenbild folgt, unabhängig davon, wer die Fotos hochgeladen oder bearbeitet hat.
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