Ratgeber

Immobilienfotos bearbeiten – die kurze Anleitung

Immobilienfotos bearbeiten heißt für Makler:innen vier Dinge: Bild gerade ausrichten und zuschneiden, Räume aufhellen, das Format an das Portal anpassen und die Datei so weit verkleinern, dass sie schnell lädt. Alles andere ist optional.

Was vor der Veröffentlichung wirklich nötig ist

Interessent:innen entscheiden auf dem Portal in Sekunden anhand des ersten Bildes. Es lohnt sich deshalb, jedes Objektfoto auf vier Punkte zu prüfen, statt an einzelnen Bildern lange zu retuschieren.

  • Horizont und senkrechte Kanten gerade: Türrahmen und Fensterlaibungen sollten nicht kippen.
  • Helligkeit: Innenräume wirken auf dem Handy oft deutlich dunkler als vor Ort.
  • Bildausschnitt: störende Ecken, Mülleimer oder Kabel raus, den Raum in den Mittelpunkt.
  • Dateigröße: große Handyfotos verlangsamen das Exposé und den Upload.

Welches Format brauchen Portale und Exposés?

Für Objektportale ist ein Querformat die sichere Wahl, meist 4:3 oder 16:9. Hochformate werden in der Galerie beschnitten und verlieren gerade bei Räumen viel Bildinhalt.

Für das gedruckte oder als PDF versendete Exposé reicht eine Bildbreite von etwa 2.000 Pixeln. Alles darüber macht die Datei nur schwer, ohne sichtbar besser auszusehen.

Was du besser nicht machst

Starke Retusche kann in Deutschland zum Problem werden: Mängel wegzuretuschieren oder Räume optisch zu vergrößern, kann als Irreführung gelten. Bearbeite Licht, Ausschnitt und Format – nicht den Zustand der Immobilie.

Wenn du virtuell möblierst oder Oberflächen zeigst, die es noch nicht gibt, kennzeichne das im Exposé deutlich.

In sechs Schritten zum fertigen Objekt

Jeder Schritt beantwortet eine konkrete Frage. Danach folgen die Fragen, die uns Makler:innen am häufigsten dazu stellen.

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    Fotos hochladen: Wie bekomme ich die Fotos ins Werkzeug?

    Kurz: Alle Bilder eines Objekts per Drag-and-drop in einem Rutsch hochladen – es ist keine Installation nötig.

    Alle Bilder eines Objekts auf einmal in Bonjour Immo ablegen – vom Laptop oder direkt vom Handy nach der Besichtigung.

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    Zuschneiden und gerade ziehen: Wie richte ich ein schiefes Immobilienfoto gerade aus?

    Kurz: Bild drehen, bis Türrahmen und Fensterkanten senkrecht stehen, dann auf 4:3 zuschneiden.

    Format wählen (zum Beispiel 4:3), Bild drehen oder spiegeln, störende Ränder abschneiden.

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    Aufhellen: Wie helle ich zu dunkle Innenraumfotos auf?

    Kurz: Aufhellung in Stufen von leicht bis extrem wählen und den ganzen Stapel auf einmal rechnen lassen.

    Die Aufhellung in zehn Stufen wählen, bis der Raum so wirkt wie vor Ort. Der gesamte Stapel läuft in einem Durchgang.

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    Größe und Gewicht anpassen: Welche Größe und Dateigröße brauchen Portalfotos?

    Kurz: Rund 2.000 Pixel Breite und eine komprimierte Datei unter etwa 500 KB reichen für Portal und Exposé.

    Auflösung für Portal oder Exposé setzen und die Datei verkleinern, ohne sichtbaren Qualitätsverlust.

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    Banner und Logo ergänzen: Wann setze ich Banner und Logo aufs Bild?

    Kurz: Erst nach Zuschnitt und Aufhellung, damit Banner und Wasserzeichen nicht mitbeschnitten oder verzerrt werden.

    Bei Bedarf VERKAUFT oder VERMIETET aufkleben und das eigene Logo als dezentes Wasserzeichen setzen.

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    Herunterladen oder ins Projekt legen: Wie sichere ich die fertigen Fotos?

    Kurz: Einzeln oder als ZIP herunterladen und pro Objekt in einem eigenen Projekt ablegen.

    Ergebnisse einzeln oder als ZIP sichern – jedes Objekt bekommt sein eigenes Projekt.

Häufige Fragen dazu

Wie lange dauert die Bearbeitung von 20 Objektfotos?
Wenn alle Schritte im Stapel laufen, sind 20 Fotos in wenigen Minuten fertig. Der Zeitfresser ist die Einzelbearbeitung, nicht die Bearbeitung selbst.
Brauche ich Photoshop für Immobilienfotos?
Für Ausrichtung, Helligkeit, Zuschnitt und Dateigröße nicht. Photoshop lohnt sich erst bei aufwendiger Retusche, die im Maklerabild ohnehin heikel ist.
Welche Auflösung sollten Immobilienfotos haben?
Rund 2.000 Pixel Breite reichen für Portale und Exposés. Wichtiger als die Megapixel ist ein sauberer Ausschnitt und gutes Licht.
Verlassen meine Fotos den Rechner?
Zuschneiden, Aufhellen, Banner, Logo und Komprimieren passieren direkt im Browser. Nur beim Speichern eines Projekts oder bei KI-Funktionen werden Bilder verschlüsselt übertragen.

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